Cave du Chavalard

Rebberg von Fully
Rebberg von Fully  
 

> Reben > Fully

 

Die Reben von Fully

Fully - einfach einmalig!

Die Rebberg von Fully in Zahlen:

  • Gesamte Anbaufläche : 338.6 ha

Hauptrebsorten :

  • Chasselas (Fendant) : 106.1 ha
  • Petite Arvine : 19.8 ha
  • Rhin (Johannisberg) : 7.3 ha
  • Marsanne Blanche (Ermitage) : 5.8 ha
  • Chardonnay : 3.0 ha
  • Pinot Gris (Malvoisie) : 1.8 ha
  • Riesling-Sylvaner : 1.7 ha
  • Humagne blanc: 1.7 ha
  • Savagnin blanc : 1.2 ha
  • Gamay : 113.5 ha
  • Pinot Noir : 39.3 ha
  • Syrah : 11.9 ha
  • Humagne Rouge : 7.1 ha
  • Merlot : 3.1 ha
  • Cornalin : 2.9 ha
  • Diolinoir: 2.8 ha
  • Gamaret 1.9 ha
  • Cabernet Sauvignon : 1.6 ha

  • Altesse, Amigne, Gewürztraminer, Païen (savagnin blanc), Muscat, Pinot blanc, Riesling, Sauvignon blanc, Viognier, Doral, Roussanne, Ancelotta, Cabernet franc, Durize, Garanoir, Grenache.

Eigenschaft des Weinbaugebiets

Das Weinbaugebiet von Fully liegt am Hang des Gneis und verbindet die Ebene mit den Bergen. Die Terassierungen unterstreichen die bedeutende Zersplitterung und die Schwierigkeiten, die nach Süden ausgerichteten Parzellen zu bewirtschaften, die vom kontinentalen Klima des zentralen Wallis profitieren. Bestimmte Abschnitte sind auf weniger steilen Hängen angelegt und bieten bessere Arbeitsbedingungen, aber in ihrer grossen Mehrheit erfordern die Weinberge von Fully grosse Anstrengungen und mühevolle Arbeiten.

Die Steinmauern und Treppen der Weinberge werden von einer grossen Anzahl Pflanzen belebt, die dem steinigen Grund angepasst sind. Je nach Region lassen die Weinberge Platz für versteppte Zonen genannt "revis", "vaques" oder "Gebüschzonen". Diese Abschnitte garantieren eine interessante Artenvielfalt.

Die Parzellierung des Weinbaugebiets ist wichtig, da sich annähernd 2000 Eigentümer die 349 ha Anbaugebiet teilen. Wenn auch nicht alle selbst ihre Parzellen bewirtschaften, so bleiben sie doch "ihrem" Weinberg treu verbunden.

Boden und Klima

Die Böden von Fully sind sehr komplex zusammengesetzt, da die Weinstöcke in einem mit granitartigem Gestein (Gneis der Aiguilles Rouges) durchsetzten Boden wurzeln, auf welchem sich Kalkmoränen abgelagert haben. In bestimmten Gegenden hat sich der Gesteinssockel nicht mit den Moränen vermischt und der Boden ist sauer, während nur etliche Meter von dort entfernt kalkabhängige Pflanzen wachsen. Dies ist ein Beweis dafür, dass man sich auf Moränenterrain befindet.

Diese Vielfalt von Böden ist ein Glück für den Weinanbau und vor allem für den Weinliebhaber.

Arvine

Die spezifische Rebsorte von Fully ist die Arvine, auch "Petite Arvine" genannt. Die internationale Klasse dieser Rebsorte wird von Weinwissenschaftlern und Kellermeistern der ganzen Welt anerkannt. Dieser rassige Weisswein entfaltet sein Potential in sehr verschiedenen Typen: trocken, halb trocken, oder Beerenauslese.

Dank der Vielfalt der Böden, bringt die Arvine ebenso viele leichte wie auch würzige Weissweine hervor.
Alle zwei Jahre, im Spätherbst präsentieren die Arvin-Produzenten von Fully ihre Weine während des sogenannten Fully, ARVINE im Rampenlicht. Weindegustationen, Konferenzen und Speisen zum Thema Wein tragen dazu bei, dieses subtile Produkt gebührend zu feiern.

Klassifizierung der Rebsorten

Unter den zahlreichen angebauten Rebsorten nimmt der "Gamay" einen besonderen Platz ein. Diese rote Rebe entwickelt sich wunderbar auf sauren Böden. "L'Ermitage" (marsanne und roussane) produziert eine aussergewöhnliche Vielfalt an Weissweinen. Der "Chasselas", im Wallis "Fendant" genannt, passt sich ideal den verschiedenen Böden an.

Ein Rebsortenplan teilt das Weingebiet in fünfzehn verschiedene Sektionen ein, definiert nach ihrer Höhenlage, ihrer Ausrichtung oder der Bodenart. In jeder Sektion gibt dieser Plan Empfehlungen für die Erneuerung der Rebstöcke und klassifiziert die Reben in vier Kategorien ausgehend von eingeführten Rebsorten bis hin zu verbotenen. Dieser Plan, von den kantonalen Behörden einheitlich festgesetzt, führt die Weinbauern zu einer Produktion von hochwertigen Weinen und kann vor der Anpflanzung neuer Reben konsultiert werden.

Grand Cru

Die Produzenten von Fully wollten ihre Produkte durch ein Reglement für "Grand Cru" veredeln. Die Anforderungen dieses Labels sind streng. Nur die Rebsorten Arvine, Ermitage (marsanne und rousanne), Gamay und Chasselas sind zugelassen. Die eingetragenen Parzellen werden jedes Jahr am Ende des Sommers kontrolliert.
Die Ertragsgrenzen und der natürliche Zuckergehalt sind noch strenger als die AOC Normen, und diese Weine müssen sich zudem einer speziellen Kellerkontrolle unterziehen.

Weitere Vorschriften eher technischer Art sichern die Reinheit und den Charakter der "Fully Grands Crus", jedoch muss sich der Wein jedes Jahr einer noch schwierigeren Prüfung unterziehen: der Degustation. Die Flaschen werden blind einer Degustationskommission präsentiert, welche nur solche Weine klassifiziert, die mindestens 18 von 20 möglichen Punkten erreicht haben. Diese drastische Auslese sichert die unwiderrufliche Qualität der Weine mit dem Label "Fully", "Grand Cru".

(Source : www.fully.ch)

 

  Rebberg von Fully